Im Detail

Kalibrierdaten on-premise: Betrieb in Ihrer Infrastruktur

Wer Kalibrierdaten on-premise hält, behält die Kontrolle über sein wertvollstes Entwicklungs-Know-how. VersaCal ist dafür gebaut: Die Plattform läuft in Ihrem Rechenzentrum oder in Ihrem eigenen Cloud-Tenant. Eine Verbindung nach außen braucht sie nicht.

Warum Kalibrierdaten on-premise bleiben sollten

Ein Kalibrierdatensatz ist kein beliebiges Dokument. Er enthält die Applikations-Erfahrung vieler Jahre, verdichtet in Zahlen. Wer ihn liest, versteht Ihre Auslegung, Ihre Grenzen und Ihre Kompromisse.

Deshalb wiegt der Ort der Datenhaltung hier schwerer als bei sonstiger Fachsoftware. Zudem greifen häufig Verträge mit dem OEM, die eine Weitergabe an Dritte ausschließen. Somit fällt eine Anbieter-Cloud in vielen Projekten von vornherein aus.

Zwei Betriebsmodelle für Kalibrierdaten on-premise

VersaCal kennt keinen Mandanten beim Hersteller. Stattdessen wählen Sie, wo die Plattform läuft. Beide Wege liefern denselben Funktionsumfang.

  • Klassisch on-premise – vollständig in Ihrem Rechenzentrum, ohne ausgehende Verbindung
  • Ihre private Cloud – Betrieb in Ihrem eigenen Tenant, etwa in Azure, unter Ihren Richtlinien
  • In beiden Fällen: Ihre Backups, Ihre Netzsegmente, Ihre Zugriffskontrolle
app.versacal.de
Kalibrierdaten on-premise in VersaCal: Versionsvergleich im Browser

Anbindung an Ihre Unternehmens-Identität

Lokale Konten je Werkzeug sind ein Risiko, weil sie beim Austritt oft bestehen bleiben. VersaCal meldet Nutzer daher über Ihren Identity Provider an. Dafür stehen Microsoft Entra ID, SAML 2.0 und OpenID Connect bereit.

Zusätzlich legt SCIM Konten und Rollen automatisch aus Ihrem Verzeichnis an und entzieht sie wieder. Die Rechte bleiben dabei feingranular getrennt in Viewer, Applikateur und Freigeber. Folglich endet ein Zugang genau dann, wenn Ihre IT ihn beendet.

Was DSGVO-konformer Betrieb hier bedeutet

Der Begriff wird oft zu weit gefasst, deshalb hier präzise: Gemeint ist das Betriebsmodell. Datenhaltung und Verarbeitung finden in Ihrer Infrastruktur statt, es gibt keine Telemetrie und keinen Abfluss an Dritte. Damit bleiben Sie die verantwortliche Stelle, und zwar ohne Auftragsverarbeitung durch uns.

Ein externes Zertifikat ist damit ausdrücklich nicht gemeint. VersaCal trägt kein ISO-27001-Siegel und behauptet das auch nicht. Vielmehr liefert die Plattform die technischen Eigenschaften, mit denen Ihr bestehendes Datenschutzkonzept greifen kann.

KI-Funktionen ohne Datenabfluss

KI-Assistenz und Datenschutz gelten oft als Widerspruch. Hier sind sie es nicht, weil der Endpunkt frei wählbar bleibt. Sie richten die KI-Funktionen gegen einen hausinternen oder europäischen Endpunkt.

Darüber hinaus lässt sich die KI vollständig abschalten. Versionierung, Review, Plausibilitätsprüfung und Freigabe arbeiten dann unverändert weiter. Somit entscheidet Ihr Sicherheitskonzept über den Funktionsumfang, nicht der Hersteller.

Nachvollziehbarkeit als Teil der Sicherheit

Sicherheit endet nicht am Zugang. Genauso zählt, was nach dem Anmelden passiert und ob es später prüfbar bleibt. Jede Änderung, jeder Kommentar und jede Freigabe landet deshalb im Audit-Trail.

Zudem erzwingt das 4-Augen-Gate eine zweite Rolle vor dem Commit. Anschließend liegt ein Freigabe-Zertifikat vor. Dadurch lässt sich ein Stand auch Jahre später gegenüber einem Auditor belegen.

Standards nachlesen: DSGVO (EUR-Lex) · OpenID Connect · SCIM

FAQ

Häufige Fragen zu Kalibrierdaten on-premise

Braucht VersaCal eine Internet-Verbindung?

Nein. Im klassischen On-Premise-Betrieb arbeitet die Plattform vollständig in Ihrem Netz, ohne ausgehende Verbindung. Es gibt keine Lizenz-Rückmeldung nach außen und keine Telemetrie. Nur wenn Sie KI-Funktionen gegen einen externen Endpunkt richten, verlässt eine Anfrage Ihr Netz – und diesen Endpunkt bestimmen Sie.

Ist VersaCal nach ISO 27001 zertifiziert?

Nein, und wir behaupten das nicht. Der Ausdruck „DSGVO-konformer Betrieb“ bezieht sich auf das Betriebsmodell: Ihre Daten liegen und werden in Ihrer Infrastruktur verarbeitet. Ein Zertifikat für die Plattform ersetzt Ihr eigenes Datenschutz- und Sicherheitskonzept ohnehin nicht.

Wer hat Zugriff auf unsere Kalibrierdaten?

Nur die Rollen, die Sie in Ihrem Identity Provider vorsehen. Wir als Hersteller haben keinen Zugriff auf einen laufenden Betrieb, weil es keinen Mandanten bei uns gibt. Für Support-Fälle entscheiden Sie im Einzelfall, was Sie teilen.

Kalibrierdaten on-premise mit Ihrer IT klären

Bringen Sie Ihre IT-Sicherheit mit ins Gespräch. Wir gehen Betriebsmodell, Identity-Anbindung und Netzanforderungen gemeinsam durch.

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